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Das Buch zum Stück

Hintercher-Bande – Ein Geschichtskrimi aus dem Senseland

In den Jahren 1936 bis 1938 wurde Deutschfreiburg von einer Diebes- und Einbrecherbande heimgesucht. Fast 190 Delikte und Verbrechen gingen auf das Konto der jungen Männer. Was aus Armut und Hunger begann, geriet mit der Zeit völlig aus den Fugen.
Sie trafen sich meist beim Anführer im Einzelgehöft Hintercher (Gemeinde Heitenried, direkt an der Kantonsgrenze zu Bern). Von dort machten sie sich in angetrunkenem Zustand auf ihren Velos auf Diebestour. Diese Ausflüge führten sie weit über den Sensebezirk hinaus. Oft waren sie im Seebezirk, im französischsprachigen Kantonsgebiet, im angrenzenden Berner Schwarzenburgerland oder im Amt Laupen unterwegs. Zweimal radelten sie gar ins Luzernische und einmal ins aargauische Fricktal für einen Einbruch. Sie stahlen alles, was sie in die Hände bekamen, und machten auch vor Banken, Postbüros und Kirchen nicht Halt.
Die Bevölkerung hatte sich am Anfang nicht um die Diebstähle gekümmert – alle hatten in dieser schwierigen Zeit selbst genug zu schaffen. Schliesslich hatten es die Leute aber satt. Sie forderten eine rasche Aufklärung; die Polizei musste handeln. Im Oktober 1938 kam es dann zum tragischen Höhepunkt, als Freiburger und Berner Polizisten den Hintercher durchsuchen wollten. Der Anführer schoss zwei Polizisten über den Haufen. Sie überlebten mit Lungendurchschüssen nur knapp. Der Täter konnte fliehen. Schliesslich konnten doch alle Bandenmitglieder gefasst werden. Ein Jahr später standen die jungen Männer vor Gericht. Neben den fünf Haupttätern wurden auch zehn weitere Männer und Frauen verurteilt. Die Geschichte von der Hintercher-Bande hatte die halbe Schweiz erschüttert. Ältere Leute erzählen noch heute davon.

Bestellung des Buches

 

Hörbuch

Im Hinblick auf die Premiere der Theateraufführungen 2009 ist das Buch über die Nachtvögel auch als Hörbuch herausgekommen. Auf 680 Minuten im MP3-Format liest Autor Christian Schmutz das ganze Buch.

Bestellt werden kann es über das Kontaktformular.
 

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