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„Alle Ticketkäufer hatten dieselben Chancen“

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Die Tickets für die Aufführungen des Freilichtspiels „D Hintercher-Banda“ waren so schnell weg, dass auch in diesem Jahr viele Interessierte leer ausgingen. Daraufhin behaupteten einige, dass beim Vorverkauf wohl nicht alles mit rechten Dingen zugegangen sei. Der Theaterverein Hintercher hat deshalb bei Franz Wyss, dem Chef des Ticketportals „Ticketino“ nachgefragt, was sich am Morgen des 17. Mai 2010 auf seiner Plattform genau abspielte.

 
 
Franz Wyss, am 17. Mai um acht Uhr morgens ging der Vorverkauf los: Hatte jedermann die gleiche Chance, zu Tickets zu kommen?
Der Zeitpunkt des Vorverkaufstarts kann im System eingegeben werden. Ab diesem definierten Zeitpunkt ist es automatisch möglich, über die angewählten Kanäle wie das Internet oder die Vorverkaufsstellen, Tickets zu kaufen. Alle Kanäle haben dieselbe Priorität, somit haben auch alle Ticketkäufer dieselbe Chance, Tickets zu kaufen.
 
 
Nach eigenen Angaben war die Ticketino-Plattform noch nie so ausgelastet gewesen. Warum sind einige Personen einfach nicht durchgekommen?
Es brauchte etwas Geduld, aber Ticketino funktionierte den ganzen Morgen über, es wurden laufend Bestellungen abgewickelt, bis dann um zirka elf Uhr nur noch wenige Tickets zur Verfügung standen.
 
 
War man bei Ticketino überrascht, dass die Hintercher-Tickets so gefragt sind?
Bereits im Vorjahr waren die Tickets dieser Veranstaltungsreihe gefragt und nach einigen Wochen restlos ausverkauft. Die Veranstaltung genoss eine sehr gute Kritik und wurde auch in den Medien entsprechend erwähnt. So zum Beispiel bei 10vor10 und in den lokalen Medien. Dass der Ansturm aber so gross war, hat niemand erwartet. Offen gesagt waren wir wirklich etwas überrascht, dass die 4000 Tickets im 2009 in drei Wochen verkauft wurden.


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